Amazon macht Geschäfte mit NPD

In einem "Partnerprogramm" kooperiert Amazon mit der rechtsextremen Nationaldemokratische Partei Deutschlands. Wie der "Tagesspiegel" berichtet, werden auf der Webseite des Kreisverbands Barnim-Uckermark der NPD-Site "Nationales Netztagebuch" unter "Kaufen & Helfen" Bücher des Online-Versandhauses verlinkt. Deutsche Politiker fordern einen Amazon-Boykott.

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Die Liste der betreffenden Buchtitel umfasst „Ich bereue nichts“ von Rudolf Hess, „Bekannte Soldatenlieder“ oder „Judenfragen: Selbstverständnis und -problematik“ von Claus Nordbruch. Werden Bücher über die NPD-Seite angeklickt und bei Amazon bestellt, erhält der Webseiten-Betreiber ein Entgelt.

Die NPD nutzt den Boykott-Aufruf mittlerweile für ihre Propaganda. Auf der Webseite heißt es: „Kauft nicht bei Amazon” – deutsche Politiker und rassistische Presse ruft zum Boykott gegen amerikanisches Versandhaus auf – das hatten wir schon mal.“

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