Telemedien-Konzepte von ARD und ZDF

Nahezu zeitgleich haben die öffentlich-rechtlichen Sender ihre neuen Telemedien-Konzepte an ihre Aufsichtsgremien geschickt. In den Papieren sind sämtliche Angebote beschrieben, welche die Sender bisher bereitgestellt haben und auch in Zukunft anbieten möchten. Jetzt muss der Dreistufentest entscheiden, ob die jeweiligen Pläne rechtens sind.

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Wie im neuen Staatsvertrag gefordert, müssen die öffentlich-rechtlichen Sender einzelne Services aus ihrem Online-Angebot entfernen, die unter die so genannte "Negativliste" fallen, etwa diverse Spiele oder Tarifrechner.

Für den ZDF-Intendanten Markus Schächter sieht in dem Konzept "einen wichtigen Schritt, um für die entscheidenden nächsten Jahre Zukunftssicherheit für das ZDF im Netz zu erlangen". Dazu wollen die Mainzer ihre Online-Angebote deutlich verschlanken und konsequent auf Bewegtbilder ausrichten. Schächter: "Das Bewegtbild im Internet ist unsere Kernkompetenz. Dafür werden wir den Textanteil deutlich reduzieren und den Videoanteil in den Vordergrund rücken."

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