Klinsmann gegen „taz“ zur nächsten Instanz

Der ehemalige Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann zieht wegen der satirisch gemeinten Christus-Fotomontage der "taz" offenbar vor das Oberlandesgericht München. Laut einem Bericht der betroffenen "taz" sind Klinsmanns Anwälte mit einer Beschwerde gegen die Entscheidung in erster Instanz gescheitert.

Anzeige

Das Landgericht München hatte Ende April eine Einstweilige Verfügung Klinsmanns verworfen und das Monty-Python-Zitat in der Oster-Ausgabe (Klinsmann am Kreuz, Schlagzeile „Always look on the bright side of Life“) als zulässige Satire gewertet. Die Zeitung berichtet nun, das Landgericht habe auch einen Einspruch abgelehnt, der sich auf den Schutz der Menschenwürde gemäß Artikel 1 des Grundgesetzes bezieht. Die Akten gingen nun an das Oberlandesgericht. 
Die „taz“ zitiert ihren eigenen stellvertretenden Chefredakteur Reiner Metzger: „Klinsmann hat versucht, mit Buddhas im Trainingszentrum die Lederhosen-Bayern auf internationales Niveau zu heben. Da hätten wir gedacht, dass er auch eine Satire aus dem christlichen Zitatenschatz ab kann.“

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige