Steereo.de: Holtzbrincks neue Musik-Site

Endlich online. Seit Wochen wurde viel spekuliert: Wie sieht Stefan von Holtzbrincks neuer Musik-Dienst Steereo.de aus? Seit dem vergangenen Freitagnachmittag wissen wir es: gut. Das Design ist gelungen und die Nutzerführung scheint stimmig. Im MEEDIA-Interview erklärt Geschäftsführer Alexander Kolisch erste Details: So ist offenbar vorgesehen, Steereo möglichst eng an die VZ-Gruppe (StudiVZ, MeinVZ, SchuelerVZ) anzubinden. Finanzieren soll sich der Dienst über Werbung und einem Premium-Modell.

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Was ist Steereo?
Mit Steereo versuchen wir, in einem extrem spannenden Marktumfeld eine zentrale Anlaufstation für das Thema Musik zu positionieren. Hören, Teilen, Entdecken, Kaufen, Speichern – alle diese Funktionalitäten wollen wir in einer Plattform kombinieren und so den Markt maßgeblich mitgestalten. Ich bin zumindest schon recht angetan von unserer Plattform und glaube, wir sind wirklich gut unterwegs.
Wie funktioniert Steereo?
Steereo wird eine streaming only-Plattform sein.
Welche Labels machen alle mit?
Wir sind bereits zum Start gut aufgestellt, und ich denke, jeder Suchende wird auch etwas bei Steereo finden.
Wie soll Steereo bei StudiVZ integriert werden?
Aufgrund der ähnlichen Gesellschafterstrukturen liegt diese Frage natürlich immer nahe. Aber unser Job ist es, erst einmal ein gutes Produkt im Markt zu positionieren. Darauf aufbauend kann man mit möglichen Partnern sprechen.
Warum sind die Social Networks so heiß darauf, ähnlich wie MySpace, einen eigenen Musik-Dienst zu integrieren?
Social Networks und Musik sind Themen, die einfach nahbeinander liegen. Musste man bei Networks erst das Wort „Social“ ergänzen, sieht es bei Musik anders aus. Musik bedeutet: zusammen hören, zusammen tanzen, zusammen feiern, zusammen genießen. Und das, seitdem es Musik gibt – und in jedem Fall weit vor einer technischen Entwicklung wie dem Internet der Gegenwart.
Ist Grassroot Media – die Firma hinter Steereo – eine hundertprozentige Holtzbrinck-Tochter?
Die Grassroot Media konsolidiert voll in den Holtzbrinck Konzern hinein.
Wie sieht das Geschäftsmodell der Plattform aus?
Wir versuchen uns natürlich so breit wie möglich aufzustellen, und der gesamte Bereich Musik bietet eine Menge Optionen. Kernmodelle werden aber sicherlich die Varianten Ad-based und Premium sein.

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