Vorkötter wieder Chef der „Berliner Zeitung“

Zurück in die Zukunft: Nach dem Rückzug der ungeliebten Heuschrecke David Montgomery aus der Hauptstadt bekommt die "Berliner Zeitung" ihren alten Chef wieder. Uwe Vorkötter hat alles richtig gemacht: Als "Monty" kam, machte er sich "gerade" und wird jetzt dafür belohnt. Der 55-Jährige tritt schon in wenigen Wochen sein neues, altes Amt an und vertraut wie früher auf seine Stellvertreterin Brigitte Fehrle. Vorkötters Job bei der "Frankfurter Rundschau" übernimmt nach MEEDIA-Infos einer der Stellvertreter.

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Beide Zeitungen gehören zum Imperium des Medienhauses DuMont.  Die Kölner hatten Vorkötter 2006 angeheuert, nachdem dieser sich Montgomery in Berlin verweigert hatte. In den Folgejahren bemühte sich der „FR“-Chefredakteur, das kränkelnde Blatt wieder auf Profitkurs zu bringen. Trotz Formatverkleinerung und zahlreicher Modernisierungsmaßnahmen war der Erfolg aber eher übersichtlich.
Es stellt sich nun die Frage, ob Synergien zwischen „Berliner Zeitung“ und der „FR“ gefunden werden können, die die Bilanzen aufbessern. In jedem Fall traut DuMont Vorkötter am ehesten zu, die Position der Hauptstadt-Zeitung auf dem schwierigen und umkämpften Berliner Markt zu behaupten.

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