„WSJ“ startet Micropayment

Das "Wall Street Journal" (WSJ) plant, ein Mikro-Bezahlsystem für einzelne Artikel einzuführen, mit dem auch Nicht-Abonnenten Zugang zu Online-Content erhalten. Der Managing Editor des "WSJ", Robert Thomson, erklärte, "ein elaborierter Micropayment-Service" werde noch in diesem Herbst starten.

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Das „WSJ“ ist eine der wenigen US-Zeitungen, deren Web-Inhalte nicht gratis zu lesen sind und die mit Online-Abonnements finanziell erfolgreich sind. Ein normales Jahresabonnement des „WSJ“-Gesamtinhalts kostet derzeit 103 Dollar. Die meisten Paid Content-Konzepte anderer Tageszeitungen konnten sich in den vergangenen Jahren hingegen nicht durchsetzen.

Zur Zeit mehren sich allerdings die Anzeichen für eine Trendwende. Jüngst prophezeite Rupert Murdoch dem Internet in seiner heutigen Gratis-Version ein baldiges Ende: „Dass es möglich ist, für Content im Netz Geld zu verlangen, zeigt die Erfahrung mit dem ‚Wall Street Journal‘ deutlich.“

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