Marktforscher kritisieren neues Datenschutzgesetz

Markt- und Meinungsforscher sehen durch das neue Bundesdatenschutzgesetz ihren Berufsstand in Gefahr. Obwohl jeder Bürger, der über eine zufällig ausgewählte und teils auch künstlich generierte Telefonnummer erreicht wird, die Teilnahme an der Umfrage ablehnen könne, sei eine Klausel vorgesehen, die eine Einwilligung des Bürger noch vor dem Anruf erfordere.

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„Wir müssten Daten erheben, die wir überhaupt nicht haben wollen“, kritisierte Manfred Güllner, Geschäftsführer forsa Gesellschaft für Sozialforschung & statistische Analysen mbH am Dienstag auf dem Medientreffen Mitteldeutschland in Leipzig. Überhaupt bräuchten Markt- und Meinungsforscher keine Belehrungen in Sachen Umgang mit personenbezogenen Daten, so Güllner. Datenschutz habe in der Forschung schon immer eine hohe Priorität, das gehöre zum Ethos der Sozialforschung.

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