Tele München verliert zweiten „Seewolf“-Prozess

Herbert Kloibers Tele München Gruppe hat auch den zweiten Prozess um die Nutzungsrechte am Filmtitel "Der Seewolf" verloren. Vor dem Oberlandesgericht München unterlag man erneut der Produktionsfirma Hofmann & Voges.

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Die hatte eine „Seewolf“-Verfilmung für ProSieben hergestellt, die dort im Dezember ausgestrahlt wurde. Tele München hatte unter Berufung auf den „Seewolf“-Film aus dem Jahr 1971 versucht, der Firma die Verwendung des Namens zu untersagen. Bereits im vergangenen September unterlag Tele München vor dem Landesgericht München I. ProSieben-Fiction-Chef Christian Balz freut sich dementsprechend: „Ein wichtiges Urteil, da zukünftig im Fall der mehrfachen Verfilmung eines (gemeinfrei gewordenen) Literaturklassikers eine frühere Verfilmung nicht den Titel der Literaturvorlage für spätere Verfilmungen sperren darf. Damit dürfen auch spätere Verfilmungen den Originaltitel der Literaturvorlage verwenden.“

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