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Klaus Reidegeld verlässt Berliner Verlag

Der personelle Umbau des Berliner Verlags geht weiter: Nur einen Monat nach dem Ausscheiden von Josef Depenbrock verliert der Verlag auch seinen zweiten Geschäftsführer. Wie der neue Eigentümer, die Kölner DuMont Gruppe, jetzt mitteilt, wird der bisherige Geschäftsführer des Berliner Verlages, Klaus Reidegeld, das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen. Klaus Reidegeld war seit 2006 Geschäftsführer der BV Deutsche Zeitungsholding.

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Branchentypischer kann der Zeitpunkt nicht gewählt sein: Am letzten Tag des Monats, der gleichzeitig einem langen Wochenende vorausgeht verkündet die Kölner DuMont Gruppe zur Mittagszeit alles, was gesagt werden muss. Es sind genau 36 Wörter oder 274 Zeichen, die die Demission des bis gestern amtierenden Geschäftsführers der BV Deutsche Zeitungsholding, zu dem der Berliner Verlag gehört, mit sofortiger Wirkung besiegeln. Und die klingen so:

„Klaus Reidegeld, seit 2006 Geschäftsführer der BV Deutsche Zeitungsholding, Berlin, verlässt das Unternehmen zum 30. April 2009 in beiderseitigem Einvernehmen. Die Gesellschafter danken Reidegeld für die geleistete Arbeit und wünschen für den weiteren Lebensweg viel Erfolg.“
Damit ist der Abgang des zweiten Geschäftsführers des Berliner Verlages innnerhalb von fünf Wochen beschlossene Sache. Ende März war Josef Depenbrock nach der Übernahme durch die DuMont-Gruppe von seiner Doppelfunktion als Geschäftsführer und Chefredakteur zurückgetreten. Die Nachfolge als Geschäftsführer soll Oliver Rohloff antreten, der aktuell die Geschäfte des Zeitungsverlags Aachen („Aachener Zeitung“ und „Aachener Nachrichten“) leitet.

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