Peter Turi startet Wirtschafts-Dienst

Mutig: Peter Turi wagt sich auf neues Themen-Terrain. Neben seinem erfolgreichen Mediendienst Turi2 und dem Anfang des Jahres gestarteten Spin-offs für "Medien- und Trendmarketing" Bigtrends.de, ist seit dem gestrigen Montag der neue Branchendienst Wirtschaft2.de online. Wie die bisherigen Turi-Angebote setzt auch die frische Businesslinie auf das Agreggieren der wichtigsten Nachrichten. Mit am Bord des neuen Frühstückdienstes: Die ehemalige Ressortleiterin der "Wirtschaftswoche" Barbara Bierach.

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Mittlerweile lebt und arbeitet die freie Journalistin und Buch-Autorin („Das dämliche Geschlecht“) in Sydney. Auch der zweite Wirtschafts2-Kollege sitzt in Übersee. Ulrich von Schweinitz schreibt und recherchiert von Los Angeles aus.

In Zusammenarbeit mit Peter Turi (lebt und arbeitet bei Heidelberg) entsteht so zwischen fünf und sieben Uhr in der Früh eine neue tägliche Ausgabe mit den wichtigsten Business-News. „Wir sind noch weit von einer finalen Version des Angebotes entfernt“, sagt Turi gegenüber MEEDIA. „Wir haben jetzt aber beschlossen, den Dienst zu starten und das Feedback abzuwarten. Im Web 2.0 ist es ja so: Wer mit den Launch wartet, bis sein Projekt ausgereift ist, kommt zu spät.“

Wirtschaft2 ist in zweierlei Hinsicht ein Test-Ballon. Zum einen will Turi ausprobieren, ob sich sein Erfolgskonzept eines Branchen-Aggregators auch auf andere Wirtschaftszweige übertragen lässt – zum anderen will der Macher Fakten schaffen. „Wir sind mit zwei Verlagen in Kooperationsverhandlungen“. Jetzt können alle Interessenten sehen, was sie für ihr Geld bekommen können, bzw. wo das Team noch nacharbeiten sollte.

Dabei hat ihm die Rezession kräftig das Geschäfts erschwert: „Vor der Wirtschaftskrise verhandelten wir bereits mit einer Handvoll von Interessenten.“

Im Gegensatz zu seinem Mediendienst will Turi das neue Angebot so konzipieren, dass es besonders lesefreundlich für mobile Geräte wird: „Wir wollen die Wirtschaftszeitung für das iPhone werden“.

Noch hat Wirtschaft2 jedoch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. „Wir sind so schnell online gegangen, dass wir noch nicht einmal einen Newsletter verschicken können“, sagt Turi. Immerhin es bereits technisch möglich, sich für die tägliche Infopost einzutragen. „Bislang haben sich sechs Leser angemeldet“.

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