Hirnforscher: Fernsehen ist am Ende

Der Neurobiologe Gerald Hüther macht den TV-Sendern wenig Hoffnung auf künftige Geschäfte mit jungen Zielgruppen: Das Medium könne die Kinder von Internet und interaktiven Games nicht mehr fesseln. Hüther sagt in einem Interview der "SZ": "Das Fernsehen ist vor allem bei jungen Menschen am Ende seiner Möglichkeiten angekommen."

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Ein „Gefühl der Selbstwirksamkeit“ macht das Internet laut Hüther für Jugendliche so anziehend – da kann auch immer bunteres und schnelleres Fernsehen nicht mithalten. Der Hirnforscher von der Universität Göttingen warnt aber auch beim Internet vor Übertreibungen: „In Südostasien sind bereits die ersten computerabhängigen jungen Männer vor dem Bildschirm verhungert und vertrocknet.“
Das unterhaltsame Interview steht in einer längeren Fassung online. Interessant sind etwa auch die Erkenntnisse über junge „Fachidioten“ mit Spezialisierung auf SMS: „Wir wissen, dass die Hirnregion, die den Daumen steuert, bei Jugendlichen in den vergangenen zehn Jahren viel größer geworden ist.“

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