Facklam neuer Spiegel-Vermarktungschef

"Alles aus einer Hand" oder auch "One Face to the Customer": Der Trend bei den Sales Units der Verlage geht zweifelsohne zur Bündelung und Konzentration vormals unabhängiger Abteilungen. Jetzt folgt auch der Spiegel-Verlag dieser Entwicklung. Ab August soll eine integrierte und schlagkräftige Vermarktungseinheit (Arbeitstitel: "Spiegel Premium") die Spiegel-Gruppe repräsentieren. Chef der neuen Unit wird Norbert Facklam, die bisherige Geschäftsführerin spielt bei den Planungen keine Rolle mehr.

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Norbert Facklam, 46, ist damit einer der Aufsteiger unter dem Regiment von Spiegel-Chef Ove Saffe, der in den vergangenen Monaten Strukturen im Unternehmen behutsam aber konsequent neu aufgestellt hat. Facklam berichtet weiterhin an Verlagsleiter Christian Schlottau. Stefanie Lüdecke, bisher Geschäftsführerin beim Online-Vermarkter Quality Channel, scheidet aus der Verantwortung. Ob sie im Unternehmen verbleiben wird, ist unklar. In nächster Zeit sollen Gespräche über ihre Zukunft geführt werden.
Mit der neuen Vermarktungseinheit fusionieren praktisch Print- und Onlinevermarktung, auch wenn der Name Quality Channel erhalten bleiben soll. Offenbar hatte es in der Vergangenheit wiederholt Anregungen von Kundenseite gegeben, dass künftig die Gespräche über Online- und Printkampagnen aus einer Hand geführt werden sollen. Die neue Regelung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Betriebsrats.

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