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Springer fusioniert „Frau“-Redaktionen

Rationalisierung bei Springer: Der Verlag löst die Redaktion von "Frau von heute" auf, die Zeitschrift wird künftig vom "Bild der Frau"-Team in Hamburg mitproduziert. Wie der Branchendienst "W&V" berichtet, übernimmt Sandra Immoor die Chefredaktion von beiden Titeln – sie ist zur Zeit Chefredakteurin von "Bild der Frau". Der bisherige "Frau von heute"-Chef, Christian Personn, wird seinen Posten offenbar verlieren.

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Während die Axel Springer AG von einer Maßnahme zur Qualitätssteigerung spricht, sieht Kress.de die wahren Ursachen der Fusion in wirtschaftlichen Motiven. Die Auflage von „Frau von Heute“ verlor im vierten Quartal 2008 gegenüber dem Vorjahreszeitraum 32 Prozent und verkaufte nur noch 213.604 Exemplare.

Personn wird nicht der einzige Mitarbeiter sein, der seinen Job verliert. Zwar habe Springer vor, die Redaktion von „Bild der Frau“ zu personell zu vergrößern; da das 20-köpfige „Frau von Heute“-Team aber nicht mehr benötigt werde, werden wohl auch Arbeitsplätze verlorengehen. Es werde „geringe Anpassungen im Personalbereich“ geben, sagte ein Springer-Sprecher laut „W&V“.

Bedenken zur künftigen Ausrichtung der beiden Frauen-Magazine versuchte der Sprecher zu zerstreuen: „Die Positionierung und der eigenständige Charakter beider Titel bleiben unter der Leitung von Chefredakteurin Sandra Immoor erhalten.“

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