„Spiegel“: Internet-Titel verkauft sich mies

Im Netz hat sie für viele Diskussionen gesorgt, doch an den Kiosken blieb sie zu oft liegen: die Titelgeschichte über Social Communities. 344.329 wurde Heft 10/2009 mit der Zeile "Fremde Freunde - Vom zweifelhaften Wert digitaler Beziehungen" laut IVW im Einzelverkauf abgesetzt, damit war es die zweitschwächste Ausgabe des bisherigen Jahres. Schlechte Nachrichten auch für den "Focus": "Job in Gefahr - Strategien in der Krise" rutschte mit 93.804 Verkäufen wieder unter die 100.000-Marke.

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Damit war die „Focus“-Ausgabe 10/2009 schon die vierte des Jahres, die das Minimalziel von 100.000 nicht erreicht hat. Zum Vergleich: In den Jahren 2007 und 2008 gab es insgesamt nur vier Hefte, die an dieser Marke scheiterten. Während „Focus“ Nummer 10 allerdings das drittschlechteste Hefte der ersten zehn Wochen war, reiht sich das „Spiegel“-Pendant sogar auf Platz 2 von unten ein. Nur der Darwin-Titel „Das Geheimnis der Gestalt“ 4/2009 verkaufte sich in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen & Co. noch schlechter: 323.537 mal.

Auch nicht in Jubelarien ausbrechen dürfte die „stern“-Redaktion. Obwohl man das Thema „Der Gigolo – Die unglaubliche Geschichte des Mannes, der Deutschlands reichste Frau (und viele andere) verführte und um Millionen erleichterte. Jetzt beginnt der Prozess.“ mit viel nackter Haut auf dem Titel bebilderte, blieb das Heft im Einzelverkauf bei einer Auflage von 317.529 hängen – die viertschlechteste Zahl des bisherigen Jahres.

Alle IVW-Heftauflagen von „Spiegel“, „stern“ und „Focus“  können Sie jederzeit in unserem Cover-Check-Tool recherchieren.

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