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DFL klagt gegen Bundeskartellamt

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) reicht Klage gegen das Bundeskartellamt ein. Im vergangenen Jahr hatte die Behörde das von der DFL geplante Vermarktungsmodell verhindert. Dieses sah vor, Spielzusammenfassungen im Free-TV nur nach 22 Uhr auszustrahlen. Damit war der 500-Millionen-Deal mit Leo Kirchs Vermarktungsunternehmen Sirius geplatzt.

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DFL-Präsident Reinhard Rauball begründete den Schritt damit, dass dem deutschen Fußball durch das Verbot einer Zentralvermarktung „erhebliche Wettbewerbsnachteile im internationalen Vergleich“ drohen. Der Gang vor Gericht kostet die DFL vorrausichtlich um die 500.000 Euro. Wenn der Erfolg ausbleibe, würde die DFL sogar bis vor den Europäischen Gerichtshof ziehen.

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