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DB-Datenskandal schlimmer als vermutet

Der Datenskandal der Deutschen Bahn ist nach Ansicht Hans Leyendeckers größer "als der Fall Telekom". Jahrelang wurde der E-Mail-Verkehr der Mitarbeiter systematisch nach Pressekontakten durchsucht. Besonders intensiv wurde nach den Quellen von Markus Wacket gefahndet. Der Berliner Agenturjournalisten ist Autor des Buches "Mehdorn, die Bahn und die Börse".

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Außerdem standen zehn namentlich genannte Journalisten im Visier der Schnüffler, davon allein drei von der „Süddeutschen Zeitung“. Insgesamt soll die Deutsche Bahn bei der Suche nach Medienkontakten wesentlich gründlicher und systematischer vorgegangen sein, als die Deutsche Telekom.

Auf Anfrage wollten die Sonderermittler im Datenskandal der Bahn, die früheren Bundesminister Herta Däubler-Gmelin (SPD) und Gerhart Rudolf Baum (FDP), bislang keine Aussage darüber machen, ob sie bei ihrer bisherigen Arbeit Listen der Journalisten entdeckt haben.

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