News-Agenturen beklagen unfairen Wettbewerb

Die französische Nachrichtenagentur könnte frisches Kapital von französischen Staatsfonds erhalten, um weiter zu expandieren. Konkurrierende Nachrichtenagenturen wie DPA oder AP sehen dadurch den Wettbewerb verzerrt. „AFP kann in Deutschland zu Preisen anbieten, bei denen keine normale Agentur mithalten kann“, sagt Peter Gehrig, Chefredakteur von AP in Deutschland.

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Der französische Staat hatte erst kürzlich ein neues Subventionsprogramm mit AFP vereinbart. 2009 erhält die Agentur 109,6 Millionen Euro und bis 2013 jedes Jahr 1,8 Prozent mehr. Außerdem bezahlt der Staat AFP zu zwei Dritteln ein neues multimediafähiges Redaktionssystem, das 30 Millionen Euro kostet. Nach Informationen das „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erhält keine andere Nachrichtenagentur der westlichen Welt so viel staatliches Geld.

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