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Teurer Wechsel: iPhone-Kunden sauer

T-Mobile-Kunden, die ein iPhone der ersten Generation nutzen, sind empört. Ein Upgrade auf das neue 3G iPhone mit UMTS und GPS ist zwar möglich, aber weitaus teurer als erhofft. Viele der so genannten „early Adopters“, der frühen Nutzer des Super-Handys fühlen sich verschaukelt. Man kann sich für 15 Euro pro laufenden Monat aus den Alt-Verträgen rauskaufen oder sein altes iPhone samt Vertrag auf einen Freund oder Verwandten übertragen. In Foren laufen Wechselwillige Sturm.

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Beide Varianten sind für Bestandskunden wenig attraktiv. Wer bereits zum Start des iPhone im November vergangenes Jahr einen Vertrag mit T-Mobile abgeschlossen hat, darf nun 240 Euro „Vorfälligkeitsgebühr“, ein typisches Telekom-Wort, blechen und einen neuen Zwei-Jahres-Vertrag für ein 3G iPhone abschließen. Die Vorfälligkeitsgebühr fällt beim iPhone deutlich höher aus, als bei anderen Verträgen. Blogger vermuten, dass T-Mobile hier die Umsatzbeteiligung, die Apple beim ersten iPhone noch kassiert, an die Kunden weitergibt.

In der zweiten Variante kann man seinen Alt-Vertrag samt iPhone auf jemanden Drittes umschreiben lassen und selbst einen nagelneuen Zwei-Jahres-Vertrag mit T-Mobile und 3G iPhone abschließen. Somit wird der Kunde zum verlängerten Vertriebsarm von Apple und der Telekom. Bei allem verständlichen Zorn der early Adopter, es gibt auch gemäßigte Konsumentenstimmen im Netz. Im Heise-Forum schreibt beispielsweise ein Nutzer zu dem heiß diskutierten Thema: „Ich nutze seit über 10 Jahren Handys und noch NIE hab ich ein Hardware-Upgrade Angebot bekommen. Wie oft hab ich mir ein Handy geholt bei Vertragsverlängerung und wenige Wochen später mir gewünscht ich könnte das neue Handy von Hersteller xyz bekommen.“

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