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StudiVZ: Kein Verkauf an Facebook

Über Wochen hielten sich hartnäckig die Verkaufsgerüchte um StudiVZ. Jetzt kommt endlich eine klare Ansage aus Berlin und Stuttgart: „Unser Gesellschafter hat uns versichert, dass er voll und ganz hinter StudiVZ steht und es keine Pläne für einen Verkauf von StudiVZ gibt", sagte Clemens Riedel, CEO der Community, gegenüber „FAZ“-Blogger Holger Schmidt. Damit sind wohl – zumindest vorerst – alle Gerüchte, dass das größte Deutsche Social Network an Facebook verkauft werden würde, vom Tisch.

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Befeuert wurde die große Unsicherheit über die Zukunft der Plattform durch zwei Presseveröffentlichungen. Bereits vor rund zwei Wochen berichtete der „Spiegel“, dass die StudiVZ-Mutter, die Verlagsgruppe Holtzbrinck, über Monate hinweg versucht hat, die Plattform an den US-Rivalen Facebook oder an United Internet zu verkaufen. Die Gespräche blieben allerdings erfolglos. Darüber hinaus scheint mittlerweile auch klar zu sein, dass Facebook in der aktuellen Wirtschafts- und Finanzsituation das nötige Geld für einen Deutschland-Zukauf in dieser Größenordnung fehlt.

Am vergangen Wochenende legte die zum Holtzbrinck-Konzern gehörende  „Wirtschaftswoche“ noch einmal nach und schrieb: „Ein Zusammengehen von StudiVZ mit dem amerikanischen Portal Facebook, das einen eigenen Ableger in Deutschland betreibt, könnte nach Verlagsangaben sinnvoll sein.“

Zwischen der Veröffentlichung des Artikels und dem ersten Dementi lagen immerhin drei Tage. Erst am Mittwoch äußerte sich Holtzbrincks stellvertretender Vorstandsvorsitzender Dr. Jochen Gutbrod gegenüber dem im Weblog Netzwertig. Blogger Martin Weigert schreibt: „Die WiWo sei falsch informiert gewesen, so Gutbrod. Auch unterstrich er noch einmal, dass es keine Gespräche mehr zwischen Holtzbrinck und Facebook gebe“.

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