Jedem Sternchen sein Starportal

Celebuzz schwimmt auf der Celebrity-Welle mit. Starfotos kombiniert mit grellen Hinter- gründen und dürftigen Bildunter- schriften sind die Hotspots im Netz. Millionen wollen sehen, wenn Brad Pitt den Grand Prix von Italien ansieht oder Amy Winehouse einen Knutschfleck spazieren trägt. Blogs wie TMZ und Perezhilton haben mit hämischen Kommentaren und unliebsamen Enthüllungen Kultstatus erlangt. Celebuzz hat sich jedoch gegen das Blogformat entschieden und will als Social News-Seite punkten.

Anzeige

Die richtige Entscheidung, denn der Celebrity-Markt ist voll, übervoll – und gerade die erfolgreichen Blogs besetzen den Markt mit ausladenden Reichweiten. Celebuzz versucht sich nun also als user-generiertes Nachrichtenportal, so weit man diesen Ausdruck mit dem Wort Klatsch kombinieren darf. Nachrichtenportal heißt bei Celebuzz: strikte Unterteilung in Ressorts, die etwa „Couples“, „Sightings“ oder „Fashion“ heißen. Minutenschnelle Aktualisierungen von Beiträgen, die mit einem netten Button als „updated“ ausgewiesen werden. Und eine Star-Datenbank, die die wichtigsten Facts und Fotos versammelt. Darüberhinaus wird der soziale Aspekt großgeschrieben: Die Community punktet, bewertet, kommentiert und knipst.

Buzznet, die Firma hinter Celebuzz, betreibt mit Buzznet.com schon eine Musik-Community, arbeitet allerdings auch seit längerem mit verschiedenen Promi-Blogs, wie etwa „Just Jared“ und „A Socialite´s Life“ zusammen. Mit Celebuzz will Buzznet dem Celebrity-Geschäft nun seinen Stempel aufdrücken. General Manager Karina Kogan: „There is no community dedicated to celebrity out there. There are news aggregators, there are blogs, but there is no community for the celebrity fans.“

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige