Indawo: Der coole Location-Scout

Der virtuelle Städte-Guide Qype hat einen neuen Konkurrenten. Die Location-Suchmaschine „Inawo“. Das Start-up ist der Ergebnis eines ungewöhnlichen Experimentes: Mitte Mai trafen sich im Hamburger East-Hotel 140 webbegeisterte Hobby-Entrepreneurs, um innerhalb von 36 Stunden eine Geschäftsidee zu entwickeln und umzusetzen. Das Besondere an der Massen-Gründung: Alle Teilnehmer des „Startup-Weekends“ sind gleichzeitig auch Anteilseigner des neuen Internet-Portals.

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„Indawo ist ein Portal, auf dem Sie nach Locations für besondere Anlässe suchen oder eigene Orte empfehlen können“, sagt Daniel Teixeira, der Pressebeauftragte der Gründergemeinschaft. Sortiert sind die Tipps nach Städten und Oberbegriffen wie „Party“, „Gala“ oder „Seminar“. Ähnlich wie bei Wikipedia können die Nutzer die Beschreibungen und Bewertung der Kneipen, Bars oder Hotels ergänzen und verändern. Der Name „Indawo“ ist Zulu und bedeutet „Ort“.

Organisiert wurde das „Startup-Weekend“ von dem Blogger und IT-Urgestein Cem Basmann. Seit Anfang der 80er Jahre berät der Hamburger große Unternehmen in Netzwerk- und Systemfragen. An dem Tagesgeschäft des Start-ups nimmt Basmann aktiv nicht teil. Als CEO fungiert Jürgen Dauk, von dem auch die Idee zu „Indawo“ stammt. Dazu arbeiten momentan noch rund 25 weitere Mitgründer an der Plattform. Bezahlt wird ihr Einsatz nach einem speziellen „Work for Share“-Modell. Je mehr Zeit ein Teilnehmer des „Startup-Weekends“ in das Projekt steckt, desto mehr Anteile an seiner Firma bekommt er.

Bis zur ersten Gewinnausschüttung, kann es aber noch dauern. Noch hat das Start-up kein Finanzierungsmodell.

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