Stellenabbau bei „Handelsblatt“ & Co.

Das Sparprogramm bei Holtzbrinck geht in die nächste Runde. Bei der Verlagsgruppe Handelsblatt werden rund 40 Stellen abgebaut, Quer über alle Bereiche, wie ein Verlags-Sprecher gegenüber MEEDIA bestätigte. Beim Flaggschiff der Verlagsgruppe, dem „Handelsblatt“ wird intern zudem über die Einführung einer Zwei-Buch-Struktur diskutiert, womit Produktionskosten gespart werden sollen. Gerade erst hat die VHB die Einstellung des Lifestyle-Titels „Fivetonine“ bekanntgegeben.

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Über die Einführung einer Zwei-Buch-Struktur beim „Handelsblatt“ ist dem Vernehmen nach aber noch nicht endgültig entschieden. Bei einer solchen Struktur würde wohl der im Tabloid-Format beigelegte Finanzteil mit dem Unternehmens-Buch des Hauptprodukts verschmelzen. Für die Umsetzung von Sanierungskonzepten hat sich die Verlagsgruppe Handelsblatt Hilfe bei der Beratungsfirma OC&C Strategy, wo auch der ehemalige Geschäftsführer der „Financial Times Deutschland“, Michael Rzesnitzek, arbeitet.

Ein Zusammenlegen von Redaktionen wird bei der VHB weiterhin kategorisch ausgeschlossen. Die VHB hat schon Sparrunden hinter sich. Ende 2006 wurden bei der Verlagsgruppe schon einmal rund 120 Stellen abgebaut.

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