Bauer verteidigt Kündigung von Grossisten

In einem Brief an die medienpolitischen Sprecher des Bundestags hat Verleger Heinz Bauer die Kündigung dreier Pressegroßhändler mit „mangelhafter Leistung“ der Zwischenhändler erklärt. Gleichzeitig wies er den Vorwurf von sich, das Vertriebs-System in Deutschland in Gefahr zu bringen. „Die Kündigung einzelner Grossisten [...] führt nicht zu einer Zerstörung des Systems“, so Bauer in dem Schreiben.

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Mit Verweis auf die wirtschaftlich schwierige Situation vieler Verlage fordert Bauer, dass auch das Presse-Grosse „einen Beitrag zu den Kosteneinsparungen leisten“ müsse. Er wünsche sich ein Aufbrechen „verkrusteter“ Strukturen und mehr Wettbewerb. Auch Großbritannien habe ein ähnlich hochentwickeltes Vertriebs-System, hier müssen die Verlage aber nur die Hälfte von dem bezahlen, was in Deutschland gefordert wird.

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