„Newsweek“ konkretisiert Relaunch-Vorhaben

Mit einem umfassenden Relaunch und einer Neuausrichtung des Magazins will "Newsweek" ab Mai eine kleinere Leserschaft bedienen – und neue Werbekunden erreichen. "Reine Masse macht für uns keinen Sinn mehr", sagte "Newsweek"-CEO Tom Ascheim gegenüber der "New York Times". Deshalb wolle man sich auf eine Kern-Leserschaft von etwa 1,2 Millionen Lesern konzentrieren.

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Weniger Nachrichten, mehr Tiefe – das ist das Ziel der Washington Post Company, zu der „Newsweek“ gehört. Das Blatt soll meinungsfreudiger werden und vermehrt auf große Autorennamen setzen. Auch der Look des Magazins soll sich ändern: dickeres Papier, eine hochwertigere Bildsprache und ein aufgeräumter Eindruck sollen neue Werbekunden aus dem Luxus-Segment anlocken und die Abonnenten davon überzeugen, für die „Newsweek“ in Zukunft deutlich mehr zu zahlen. Denn der Abo-Preis des wöchentlichen Magazins, der derzeit in den USA bei 47 Cent pro Ausgabe liegt, soll in den kommenden Monaten verdoppelt werden. Der Einzelverkaufspreis des Magazins liegt bei 4,95 Dollar, er soll nicht erhöht werden.

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