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Ferdinand: Fußballprofi wird Verleger

Bei diesem Projekt wird selbst David Bechkam neidisch: Denn diese Idee ist so ganz nach seinem Geschmack. Rio Ferdinand, Englischer National-Verteidiger von Manchester United, wird Verleger und startet sein eigenes Online-Lifestyle-Magazin. Eine gute Idee, denn mit einem Wochengehalt von 144.000 Euro gehört er zu den wenigen Chefredakteuren, die wirklich wissen, welche Probleme ein Lamborghini macht oder worauf man beim Kauf einer hunderttausend Pfund Heimkino-Anlage wirklich achten muss.

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Ferdinands neues Magazin trägt den einfachen Namen „Rio“ und soll in einer digitalen Ausgabe vier mal pro Jahr erscheinen. Starttermin ist im Februar 2009. Das Web-Mag beinhaltet „exklusive Interviews und Videos mit echten Welt-Ikonen aus Sport, Musik und Drama.“ Sich selbst erklärt das Projekt in den Schlagworten „Sport“, „Personality“ und „Style“.

Blattmachen ist aber nur eines von vielen Talenten, die in dem technisch versierten Manndecker schlummern. Seine Fähigkeiten als Entertainer konnte der kleine Rio bereits früh in der britischen Version der Mini-Playbackshow unter Beweis stellen. Das er im Laufe der Jahre sogar ein wenig dazu lernte, zeigen seine Arbeiten als Musikproduzent. Zusammen mit einem alten Schulfreund gründete Ferdinand das Platten-Label „White Chalk Music“. Bislang stehen mit Melody Johnston und Nia Jai zwei Künstler unter Vertrag. Der Meister ließ es sich nicht nehmen, bei der Produktion von Nia  Jai selbst Hand anzulegen und einige Rap-Parts beizusteuern.

Natürlich ist Ferdinand auch im Leinwand-Business auf dem besten Weg zum Film-Mogul. Gemeinsam mit seinem Zimmergenossen aus der englischen Nationalmannschaft Ashley Cole, ist er einer der Co-Produzenten des Kino-Projektes „Dead Man Running“. In den Hauptrollen der Gangster-Story sind der britische TV-Star Danny Dyer und US-Rapper 50 Cent. Story des Films: Der Protagonist muss innerhalb von 24 Stunden eine große Summe Geld auftreiben oder er wird umgelegt.

Damit Ferdinands Verleger-Karriere nicht floppt und nicht zu peinlich wird, kümmert sich die erfahrene Publishing-Company Made Up Media um eine professionelle Umsetzung. Der erste Eindruck von „Rio“ lässt wirklich Hoffen, dass das Web-Zine einen unterhaltsamen Lifestyle-Mix bieten wird.

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