Microsoft: Gewinn sinkt – 5000 Jobs weg

Die Krise erreicht Redmond: Wie der im Dow Jones gelistete Software-Konzern heute mitteilte, schrumpfte der Gewinn im abgelaufenen Quartal erstmals seit sieben Jahren wieder - und das gar zweistellig. Um die Kostenstrukturen dem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld anzupassen, entschloss sich Microsoft zu einem drastischen Schritt, über den seit Monaten spekuliert wurde: Erstmals in der Unternehmensgeschichte kommt es beim Software-Hersteller zu Massenentlassungen – und zwar im großen Stil.

Anzeige

Die Krise erreicht Redmond: Wie der im Dow Jones gelistete Software-Konzern heute mitteilte, schrumpfte der Gewinn im abgelaufenen Quartal erstmals seit sieben Jahren wieder – und das gar zweistellig. Um die Kostenstrukturen dem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld anzupassen, entschloss sich Microsoft zu einem drastischen Schritt, über den seit Monaten spekuliert wurde: Erstmals in der Unternehmensgeschichte kommt es beim Software-Hersteller zu Massenentlassungen – und zwar im großen Stil.

Kein Scherz: Microsoft-CEO Steve Ballmer feuert 5000 Mitarbeiter

Gleich 5000 Jobs fallen dem neuen Sparkurs zum Opfer – 1400 davon sofort. Die weiteren 3600 Stellen werden im Laufe der nächsten 18 Monate folgen. Microsoft-CEO Steve Ballmer begründete die drastische Maßnahme in einer Stellungnahme gegenüber Mitarbeitern wie folgt:

„The fact that we are growing at all during the worst recession in two generations reflects our strong business fundamentals and is a testament to your hard work. Our products provide great value to our customers. Our financial position is solid. We have made long-term investments that continue to pay off.


But it is also clear that we are not immune to the effects of the economy. Consumers and businesses have reined in spending, which is affecting PC shipments and IT expenditures. (…) As part of the process of adjustments, we will eliminate up to 5,000 positions in R&D, marketing, sales, finance, LCA, HR, and IT over the next 18 months, of which 1,400 will occur today.“

Nötig gemacht hatte den Schritt das deutlich schwächer als erwartet ausgefallene zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres, in dem Microsoft immer noch 4,18 Milliarden Dollar oder 47 Cent je Aktie verdient hatte. Das entspricht allerdings einem (Netto-) Gewinnrückgang von 6 bzw. gar 11 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Die Umsätze konnten zumindest noch um zwei Prozent auf 16,63 Milliarden Dollar gesteigert werden. Analysten hatten allerdings mit  17,12 Milliarden Dollar bzw. einem Gewinn je Aktie in Höhe von 49 Cent gerechnet.

Entsprechend geschockt reagierten Anleger auf die schwachen Ergebnisse und schickten die Microsoft-Aktie im frühen Handel an der Wall Street mit einem Abschlag von 8 Prozent auf Talfahrt.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige