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G+J-Personalchef weist Betriebsrat-Kritik zurück

In einer internen Mail hat der Konzernpersonalchef von Gruner + Jahr, Günter Maschke, die Kritik der Betriebsräte an den vom Unternehmen angebotenen Abfindungen zurückgewiesen. Diese hatten dem Management vorgeworfen, ein „unzureichendes Angebot“ für die Mitarbeiter der Wirtschaftspresse vorgelegt zu haben. Maschke erklärte dazu, dass der Betriebsrat die jetzt gebotenen Abfindungssätze noch vor wenigen Monaten beim Umzug der Verwaltungseinheit der Wirtschaftstitel nach Hamburg akzeptiert hätte.

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Maschke wörtlich: „Mit ihrer Unterschrift unter diese Vereinbarungen haben die Verhandlungspartner ihre Einstellung zum Ausdruck gebracht, dass dies eine faire Regelung ist.“ Einen Abschluss zu diesen Konditionen habe es zudem auch bei „Frau im Spiegel“ gegeben. Die Zeitschrift war an den WAZ-Konzern verkauft worden.
Statt des von G+J maximal in Aussicht gestellten Satzes von 90 Prozent eines Monatsgehalts pro Beschäftigungsjahr verlangen die Betriebsräte das bis Ende November 2008 geltende „Einheitsangebot“, das deutlich höhere Zahlungen bedeuten würde. „Wir sind nicht bereit, uns mit Verweis auf die Wirtschaftskrise unterhalb dieses Niveaus abspeisen zu lassen“, zitiert der Betriebsrat eine Resolution der Kölner Redaktion von „Capital“ und „Impulse“. Das Unternehmen erziele nach wie vor Gewinne.

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