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Erste Infos: Das neue FAZ-Finanzportal

In einigen Tagen, maximal wenigen Wochen, geht es los: FAZ.net startet sein Finanzportal. Das Angebot befindet sich bereits im internen Beta-Test. Sobald die Seite rund läuft, wird gelauncht. Über das Projekt war bislang nur bekannt, dass die Nutzer über die Seite ihre Vermögensanlage verwalten und analysieren können. In einem Interview mit dem Bernetblog verriet Geschäftsführer Tobias Trevisan nun erste Projekt-Details und kündigte an, bis Ende 2009 Marktführer sein zu wollen.

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In einigen Tagen, maximal wenigen Wochen, geht es los: FAZ.net startet sein Finanzportal. Das Angebot befindet sich bereits im internen Beta-Test. Sobald die Seite rund läuft, wird gelauncht. Über das Projekt war bislang nur bekannt, dass die Nutzer über die Seite ihre Vermögensanlage verwalten und analysieren können. In einem Interview mit dem Bernetblog verriet Geschäftsführer Tobias Trevisan nun erste Projekt-Details und kündigte an, bis Ende 2009 Marktführer sein zu wollen.

In dem Blog-Gespräch verriet der Manager der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, dass das neue Finanzportal über ein semantisches Verfahren mit dem Nachrichtenportal verknüpft werden soll. „Das macht es möglich, Inhalte schneller und besser auf die Bedürfnisse der Nutzer auszurichten.“

Konzipiert ist die Seite jedoch nicht als reines Börsenportal, sondern als klassische Allfinanzplattform, die ein breites Themenfeld von Steuerfragen über Immobilien, Altersvorsorge bis zur Vermögensplanung abdecken soll. „Zweitens bieten wir zu den redaktionellen Inhalten und Daten auch Beratungsapplikationen. Sie erlauben es, die persönliche Finanzplanung selbst zu erstellen. Da verbinden wir Information und Beratung, als neutraler Verlag“, sagte Trevisan in dem Interview. „Immer mehr Kauf- und Anlageentscheide werden im Internet vorbereitet, und hier ist die „FAZ“ ein äußerst glaubwürdiger Anbieter.“

Das Geld-Portal soll sich für die Frankfurter aber auch lohnen. Durch den Start hoffen sie auf eine weitere Einnahme-Quelle. So glaubt Trevisan laut „Spiegel“, dass „der Verkauf von Bannerwerbung allein wohl kaum ausreicht, um Online-Auftritte von Zeitungen zu einem attraktiven Geschäft zu entwickeln.“

Darüber hinaus ist das Projekt so clever konzipiert, dass es über eine Mandantenlösung noch weitere Synergie-Effekte birgt. So können andere Anbieter das System – als White Label-Lösung – problemlos übernehmen und integrieren. Mit T-Online ist bereits ein erster Kunde gewonnen. „Im Moment sind wir in Verhandlungen mit weiteren Portalen – mein Ziel: Noch in diesem Jahr wollen wir das reichweitenstärkste Finanzportal Deutschlands sein.“
 
>> Bernetblog
>> Kress.de

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