Burda: 22 Beschäftigte müssen gehen

Burda streicht im Vertrieb und in der Anzeigenvermarktung 18 Vollzeitstellen, 16 davon in Offenburg. Laut „Badische Zeitung“ sind insgesamt 22 Beschäftigte betroffen, seit gestern wird nach Auskunft von Konzernvorstand Philipp Welte mit dem Betriebsrat über einen Sozialplan verhandelt. Welte habe zudem Gerüchte dementiert, nach denen Burda aufgrund der Wirtschaftskrise einen weit größeren Stellenabbau plane.

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Philipp Welte, seit Dezember als Nachfolger von Jürgen Todenhöfer im Konzernvorstand, sagte gegenüber der „Badischen Zeitung“: „Wenn man ein im Kern gesundes Unternehmen auch in einer solchen Krise mit Augenmaß führt, müssen nicht plötzlich 300 Arbeitsplätze abgebaut werden.“ Tatsache sei jedoch, dass sich auch Burda in einem ständigen Prozess des Wandels befinde. Unabhängig von der aktuellen Wirtschaftskrise müsse man im Bereich Anzeigenvermarktung zehn Arbeitsplätze streichen, die sich auf 13 Köpfe verteilen. Im Vertrieb sind weitere neun Mitarbeiter auf insgesamt acht Stellen betroffen.

„Wir reden über einen schmerzlichen, aber normalen Prozess der Veränderung aufgrund technischer Entwicklungen.“ Bei der Stellenstreichung gehe es um notwendige strukturelle Anpassungen, wie sie der Wandel der Arbeitswelt mit sich bringe, zitiert die „Badische Zeitung“ Welte.

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