Gannett verordnet Zwangsurlaub

Der US-Medienkonzern Gannett (u. a. "US Today") schickt tausende Mitarbeiter für eine Woche in unbezahlten Urlaub. Damit wolle man betriebsbedingte Kündigungen vermeiden, teilte das Unternehmen gestern mit. Wieviele Mitarbeiter genau in die Ferien geschickt werden sollen und wie viel Geld damit gespart werde, wurde bislang nicht bekannt.

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„Die meisten unserer Angestellten in den USA – inklusive mir und alle anderen Vorstandsmitglieder – werden für eine Woche im ersten Quartal beurlaubt werden“, schrieb Craig A. Dubow, Aufsichtsratsvorsitzender, Präsident und CEO des Konzerns, in einem Memorandum an die Belegschaft. Der Verlag hatte in den vergangenen zwei Jahren jeweils etwa 3.500 Stellen abgebaut, dabei im letzten Herbst sogar rund 2.000 Mitarbeiter entlassen.

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