China: Neue Kampagne gegen Google & Co.

Neben den üblichen Kampagnen gegen kleinere Seitenbetreiber geht China nun gezielt gegen die landesgrößten Webportale und Suchmaschinen vor. Das "China Internet Illegal Information Reporting Center" (CIIIRC) wies insgesamt 19 Betreiber an, ihre Angebote schnell von anstößigen Inhalten zu säubern. Im Fokus stehen die Suchmaschinen Google und Baidu, die großen chinesischen Webportale Sohu, Sina und NetEase sowie der Blog- und Forum-Hoster Tianya.

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Laut Regierung würden diese Anbieter mit ihrem Angebot pornographischer und vulgärer Inhalte die öffentliche Moral untergraben.
Als Grund für die Verstärkung der chinesischen Zensurbemühungen nennt die „Financial Times“ die letzten Anti-Regierungs-Kampagnen gegen die Führung in Beijing. Unter anderem hatten sich vor Weihnachten Hunderte Intellektueller im Internet für die „Charter 08“ ausgesprochen, ein Aufruf zu demokratischen Reformen, Freiheit und der Beachtung von Menschenrechten in China.

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