„NY Times“ entdeckt „St. Pauli Nachrichten“

Neujahrs-Überraschung für den Verleger der "St. Pauli Nachrichten": Auf einer halben Seite berichtete die "New York Times" über das im November gelaunchte Lifestyle-Heft, das parallel zum berüchtigten Schmuddelblättchen unter gleichem Namen erscheint. Damit erschöpfen sich die Gemeinsamkeiten, und die "NYT" nimmt dies zum Anlass, das neue Magazin als Synonym für den Wandel auf St. Pauli vorzustellen.

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„NYT“-Autor Nicholas Kulish erzählt die Geschichte der „St. Pauli Nachrichten“ der ersten Generation, die es zu Spitzenzeiten auf mehr als eine Million verkaufter Exemplare brachten. Offenbar faszinierte ihn dies ebenso wie die Rolle der 68er-Generation, die dem Porno-Blatt eine politische Note bescherte. Der langjährige „Spiegel“-Chefredakteur Stefan Aust etwa begann seine Karriere bei den „SPN“.
Das Erfolgskonzept der neuen „St. Pauli Nachrichten“, die der Hamburger Medienunternehmer Jens de Buhr verlegt, sieht die „New York Times“ darin, dass die Zeitschrift im Gegensatz zu anderen Lifestyle-Magazinen eine „Homebase“ hat, einen Ort, wo all das passiert, worüber das Blatt berichtet. Die erste Ausgabe ist, wie MEEDIA berichtete, so gut wie ausverkauft; 30.000 Exemplare wurden nachgedruckt. Heft Nummer zwei erscheint im März.

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