Musikmarkt verliert trotz Download-Aufschwung

Der Abschwung auf dem US-Musikmarkt hat sich 2008 fortgesetzt. Wie das Marktforschungsunternehmen Nielsen Co. in seiner SoundScan-Analyse mitteilt, stieg die Zahl legaler Downloads zwar erstmals auf mehr als eine Milliarde an. Dieser Zuwachs konnte allerdings den Rückgang beim Geschäft mit physischen Datenträgern nicht auffangen.

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Laut SoundScan ging der Alben-Verkauf insgesamt von 500,5 Millionen im Jahr 2007 auf 428,4 Millionen im Jahr 2008 zurück – ein Minus von 8,5 Prozent. Das Geschäft mit Datenträgern wie CDs fiel in diesem Zeitraum von 450,5 Millionen um 20 Prozent auf 362,6 Millionen. Demgegenüber wuchs der Download-Markt deutlich um 27 Prozent auf 1,07 Milliarden Stücke.

Die Analyse bestätigt den Trend weg vom Album hin zum Download einzelner Songs. „Man kann mit den reinen Umsatzstückzahlen zufrieden sein“, sagt der Chart Director vom „Billboard Magazine“, Silvio Pietroluongo, „aber das Modell ist im wesentlichen auf den Verkauf ganzer Alben gestützt, und der geht weiter zurück.“ Hier sei eine neue Verkaufsstrategie gefordert.

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