Web 2.0 erobert US-Zeitungs-Sites

Publishing Bei dieser Untersuchung schauen Deutschlands Verlagsmanager mittlerweile ganz genau hin. Bereits zum dritten Mal untersucht der Bivingsreport, wie die Web-Angebote der 100 größten US-Zeitungen „mit den Gefahren und Chancen umgehen, die der Aufstieg des Internets als Nachrichten-Quelle mit sich bringt“. Die wichtigsten Resultate: Die Web 2.0-Elemente nehmen zu. So integrieren 60 Prozent der Blätter User Generated Content, zehn Prozent haben eigene Social Networks, und immer weniger setzen auf Paid-Content.

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Bei dieser Untersuchung schauen Deutschlands Verlagsmanager mittlerweile ganz genau hin. Bereits zum dritten Mal untersucht der Bivingsreport, wie die Web-Angebote der 100 größten US-Zeitungen „mit den Gefahren und Chancen umgehen, die der Aufstieg des Internets als Nachrichten-Quelle mit sich bringt“. Die wichtigsten Resultate: 60 Prozent aller Blätter integrieren User Generated Content, zehn Prozent haben eigene Social Networks, und immer weniger Zeitungen setzen auf Paid-Content.
Hier die wichtigsten Resultate im Überblick:  

  • Die Zeitungs-Homepages experimentieren mit User Generated Content. 58 Prozent aller Netz-Auftritte erlauben Leser-Fotos, 18 Prozent akzeptieren Leser-Videos und 15 Prozent drucken sogar Leser-Artikel. Vor einem Jahr arbeiteten lediglich 24 Prozent in irgendeiner Form mit User Generated Content.
  • Die Zahl der Zeitungs-Webseiten, die ihren Lesern die Möglichkeit einräumen Artikel zu kommentieren, hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. 75 Prozent verfügen nun über eine Kommentar-Funktion.
  • Zehn Prozent aller untersuchten Angebote verfügen mittlerweile über „Social Networking Tools". Unter diesen Oberbegriff fällt beispielsweise die Möglichkeit, eigene User-Profile anlegen zu können. Auch in diesem Bereich kam es im Vergleich zu 2007 zu einer Verdoppelung. 2007 lagen die „Social Networking Tools“ noch bei rund fünf Prozent.
  • Fast schon Standard ist das Feature „Meist gelesener Artikel“. Über solch einen Kasten verfügen 76 Prozent aller untersuchten Zeitungs-Seiten.
  • Als geradezu unverzichtbar erscheinen mittlerweile Social Bookmarkdienste wie Digg oder Del.icio.us. 92 Prozent aller analysierten Angebote haben Buttons der Lesezeichen- und Social News-Communitys integriert.
  • 100 Prozent aller top 100 US-Zeitungsseiten setzen auf Werbung. Nicht ein einziges Netz-Angebot verzichtet auf Banner, Google Ads oder andere Werbeformen.
  • Weitere interessante Zahlen: 57 Prozent bieten PDF-Ausgaben, 96 Prozent haben lokale Wetter-Informationen, 40 Prozent offerieren SMS-Alerts, und 70 Prozent aller Webseiten beinhalten einen Event-Kalender.
  • Alle analysierten Netz-Dienste setzten in irgendeiner Form RSS-Feeds ein.
  • In der gesamten Untersuchung gibt es nur eine Prüfzahl, die sinkt. Immer weniger Webseiten der großen US-Tageszeitungen verlangen eine Registrierung oder sogar Geld für bestimmte Inhalte. Heißt: nur noch elf Prozent setzen auf Paid Content. Vor einem Jahr lag die Zahl noch bei 29 Prozent.

>> Bivingsreport
>> Lummaland

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