Ulf Poschardt relauncht „Rolling Stone“

Publishing Zurück zu den „Movers & Shakers“: Dies könnte die Umschreibung des neuen Auftrags von Ulf Poschardt sein. Der 41-Jährige, der nach seinem glücklosen Intermezzo als Chefredakteur der deutschen „Vanity Fair“ seit März bei der „WamS“ Stellvertretender Chefredakteur, soll den „Rolling Stone“ überarbeiten. Die Zeitschrift erscheint im sechsten Jahr bei Springer und verlor zuletzt kräftig Auflage. Der neue „Rolling Stone“ soll sich stärker an der US-Ausgabe orientieren.

Werbeanzeige

Zurück zu den „Movers & Shakers“: Dies könnte die Umschreibung des neuen Auftrags von Ulf Poschardt sein. Der 41-Jährige, der nach seinem glücklosen Intermezzo als Chefredakteur der deutschen „Vanity Fair“ seit März bei der „Welt am Sonntag“ Stellvertretender Chefredakteur fungiert, soll den „Rolling Stone“ auf Vordermann bringen. Die Zeitschrift erscheint im sechsten Jahr bei Springer und verlor zuletzt deutlich an Auflage. Der relaunchte „Rolling Stone“ soll sich stärker an der US-Ausgabe orientieren.
Dem Vernehmen nach soll Poschardt sein Amt als „WamS“-Chefredakteur zunächst weiterhin ausüben. Bei AS Young Media wird Poschardt (Buchveröffentlichung „DJ Culture“) als Berater geführt. Er soll die Aufgabe meistern, an die legendären Stärken des amerikanischen „RS“ anzuknüpfen, der neben Musik vielbeachtete Artikel zu Politik und Zeitgeschehen publizierte und Star-Autoren wie Hunter S. Thompson als Ressortleiter führte.
Unter dem Dach des Axel Springer Verlags erscheint die Musikzeitung seit 2002. Davor hielten der DRS-Verlag und der Konzertveranstalter Werner Kuhl die Lizenzrechte an dem US-Magazin. Seit dem Start der deutschen Version 1994 ist Bernd Gockel Chefredakteur des „Rolling Stones“. In den Anfangsjahren teilte er sich diese Aufgabe noch mit Jörg Gülden.
Die Gesamt-Auflage des Magazins fällt seit 1999 kontinuierlich. Lag sie vor zehn Jahren noch bei knapp unter 100.000 Exemplaren, kommt sie mittlerweile nur noch auf 51.082 Stück. Davon entfallen 20.640 Ausgaben auf den Einzelverkauf, 14.077 werden an Abonnenten verschickt und 16.365 gehören in die Kategorie Sonstige Verkäufe. Im Fünf-Jahres-Trend verzeichnet die Musik-Zeitung ein Minus von 18 Prozent im Gesamtverkauf und von 32 Prozent im Einzelverkauf. Lediglich die Sonstigen Verkäufe konnten um zwei Prozent gesteigert werden.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige