China sperrt NYTimes.com

Publishing Die chinesische Regierung hat überraschend den Zugang zur Webseite der "New York Times" gesperrt. Internetnutzer in großen Städten wie Peking, Schanghai und Guangzhou erhielten am Freitag die Meldung, NYTimes.com sei nicht verfügbar. Die Blockade der chinesischsprachigen Webseiten von Voice of America, Asiaweek, der BBC und anderen Medien wurde mittlerweile aufgehoben.

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Gegenüber dem „International Herald Tribune“ sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking, „bezüglich dieser Frage sind wir nicht mit Einzelheiten vertraut“. Die Pflege von Webseiten obliege nicht dem Außenministerium. Ein Sprecher des Internationalen Presse-Zentrums in Peking äußerte die Vermutung, dass „technische Probleme“ den Zugriff verhinderten.

Auf seiner regelmäßigen Pressekonferenz am Dienstag sagte der Sprecher des Außenministeriums, Liu Jianchao, dass die chinesische Regierung das Recht habe, gesetzeswidrige Webseiten zu zensieren. Einige Sites hätten gegen chinesische Gesetze verstoßen, die die Zweistaatlichkeit von China und Taiwan vorschreiben. „Ich hoffe, dass die betreffenden Webseiten zur Selbstregulation fähig sind“, sagte Liu.

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