Shazam: die genialste iPhone-Applikation

Es ist die heimliche Erfolgsstory des iPhones: Der boomende App-Store. Mehr als 10.000 Zusatzprogramme können inzwischen heruntergeladen werden – die meisten davon kostenlos. Besonders interessant ist dabei das Musikerkennungsprogramm Shazam. Wer kennt das nicht: Man hört einen Song, weiß aber nicht, von wem er kommt. Mit Shazam ändert sich das: Mit einem Klick wird das iPhone zum Musikfinder – inklusive zugehörigem Video.

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Fürs iPhone gibt es inzwischen über 10.000 sog. „Apps“ (=Applications) und da ist es nicht ganz einfach, den Überblick zu behalten. Meine aktuelle Favoriten heißen „New York Times“ (die Zeitung im iPhone-Format), „Newsstands“ (für alle möglichen Nachrichten-Feeds), „Google Earth“ und „Traffic“ (für die Orientierung unterwegs), „Radio“ (damit kann ich hier in Kalifornien hunderte deutsche Radiostationen live empfangen) „Pandora“ (das individuelle Musikprogramm) „Showtimes“ (das Kinoprogramm samt Trailer), „Remote“ (Fernbedienung für die Apple TV-Box via iPhone) „Yelp“ (für Restaurant-Tipps), „Runkeeper“ (hält fest, wie lange ich gejoggt bin) und „Fore“ (zur besseren Orientierung auf dem Golfplatz). 
Ein Programm, das ich erst vor ein paar Tagen entdeckt hab, finde ich schlichtweg genial. Es ist inzwischen meine absolute Nummer 1 unter allen iPhone-Applications. Es heißt „Shazam“ und macht es möglich, Musik zu identifizieren.  

Das funktioniert ganz einfach: wenn im Radio ein Song läuft, von dem man wissen möchte, wie er heißt und wer der Interpret ist, drückt man auf den Shazam-Button.  Man hält das iPhone relativ dicht an die Musikquelle und geht auf „Taggen“. Nach wenigen Sekunden bekommt man den Namen vom Interpreten, den Titel vom Song und das Plattencover angezeigt.  Für meine 14jährige Tochter, für die Computer, Internet und TouchScreens eine Selbstverständlichkeit sind, ist das wenig spektakulär. Aber für mich ist es ein kleines Wunder.  
Und das Wunder geht weiter: mit einem weiteren Klick kann ich mir via YouTube das Video zum Song ansehen. Und ich kann den Song natürlich auch gleich bei iTunes kaufen (aber wer macht das schon, wenn man das Video kostenlos erhält?). Natürlich werden die Songs, die man abgefragt hat, von Shazam sauber in einer Liste festgehalten und nach Datum geordnet. Und natürlich kann man seine „Tags“  auch per Mail an Freunde versenden. 

Hier in den USA gilt Shazam als einer der Geheimtipps unter den iPhone-Applications. Mittlerweile beschränkt sich das Programm nicht mehr nur auf das Apple-Phone, sondern es gibt auch eine Fassung für das Google’s Android-Handy.  

Übrigens, Shazam kann man auch in Deutschland im iTunes-Store downloaden. Dort wird das Programm„Musik-Erkennungsdienst“ genannt, aber irgendwie klingt „Music Discovery Software“ besser.

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