Klarnamen: MySpace will seriöser werden

Die beiden größten Social Networks der Welt, MySpace und Facebook, liefern sich seit einiger Zeit ein heißes Rennen um die Marktführerschaft. Die NewsCorp.-Tochter führt noch, aber Mark Zuckerbers Facebook holt auf. Einer der Erfolgsgründe: Bei Facebook agieren die Mitglieder unter ihren echten Namen. Jeder weiß sofort, mit wem er es zu tun hat. Bei MySpace dagegen hören die meisten Nutzer auf Synonyme – noch. Die Plattform will ihre Mitglieder langfristig dazu überreden unter ihren Klarnamen aufzutreten.

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Zwei Gründe zwingen das Portal diesen Schritt zu forcieren. Zum einen lässt sich personalisierte Werbung nur dann sinnvoll schalten und verkaufen, wenn die Werbekunden auch wissen, wer hinter einem Profil steckt und zum andern funktionieren Zusatzservices, wie Facebook Connect nur auf Basis von bürgerlichen Namen. MySpace arbeitet zwar an einem Konkurrenzprodukt, doch langfristig werden sich nur dieserart Dienste auf Klarnamen-Basis durchsetzen.

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