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Kundrun fordert Änderungen beim BKA-Gesetz

Der Vorstandsvorsitzende von Gruner + Jahr, Bernd Kundrun, hat in einem Brief an Bundespolitiker das geplante BKA-Gesetz scharf kritisiert. In dem Schreiben an die Mitglieder des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat bezeichnete Kundrun die geplanten Neuerungen als "Aushöhlung der Pressefreiheit" und forderte Änderungen am Entwurf.

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Der Verlagschef kritisierte nach einer Meldung der „SZ“ vor allem den unzureichenden Quellen- und Informantenschutz. Dass Ermittler künftig Telefonate abhören und Computerdaten beschlagnahmen könnten, wirke auf Informanten abschreckend. Dies wäre ein eklatanter Eingriff in den investigativen Journalismus, der „eine Grundsäule einer jeden Mediendemokratie“ sei.

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