Ex-ORF-Chef fordert „Neustart“ des Senders

Der finanziell angeschlagene ORF könne nur durch eine "gesetzliche Neugründung" den Weg aus der Krise finden. Das sagte der ehemalige ORF-Generalintendant Gerd Bacher gegenüber dem österreichischen Nachrichtenmagazin "profil". Der ORF sei von innen nicht mehr reformierbar. Nach Bacher sollte das Kontrollgremium künftig "ausschließlich mit Fachleuten aus Kultur, Medien und Wirtschaft" besetzt werden.

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Auch Monika Lindner sieht Handlungsbedarf: Die frühere ORF-Generaldirektorin will eine Beteiligung privater Investoren am ORF in einzelnen Sektoren nicht mehr ausschließen, sofern die Krise dazu führen sollte, dass der ORF „unfinanzierbar“ wird. Medienunternehmer Rudi Klausnitzer fordert in der Debatte eine Rückbesinnung auf die öffentlich-rechtlichen Stärken ohne „sinnloses Wettschwimmen in den Flachgewässern der privaten Konkurrenz“. Sein Rat für die ORF-Programmverantwortlichen: „Qualität statt Quote“.

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