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The Next Big Thing: Friendfeed

Als Friendfeed im letzten Jahr startete, waren sich die meisten Beobachter schnell sicher: Das US-Angebot ist das neue Twitter, the next big thing. Diese Vorschusslorbeeren konnte der Dienst – zumindest in Deutschland – nicht ganz einlösen konnte. Das Grundproblem ist, dass hierzulande noch zu wenig Menschen das Angebot nutzen. Aber genau das könnte sich jetzt […]

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Als Friendfeed im letzten Jahr startete, waren sich die meisten Beobachter schnell sicher: Das US-Angebot ist das neue Twitter, the next big thing. Diese Vorschusslorbeeren konnte der Dienst – zumindest in Deutschland – nicht ganz einlösen konnte. Das Grundproblem ist, dass hierzulande noch zu wenig Menschen das Angebot nutzen.

Aber genau das könnte sich jetzt ändern. Die Amerikaner haben nun eine Vielzahl neuer Sprach-Versionen integriert, unter anderem auch eine deutsche. Damit fällt nun eine der größten Barrieren für US-Dienste weg. Facebook beispielsweise konnte seine Nutzerzahlen hierzulande erst steigern, nachdem auch eine deutsche Version des Angebotes verfügbar war.

Friendfeed ist ein Service, der besonders aktiven Surfern hilft, stets auf dem neuesten Stand zu bleiben, indem er in Echtzeit anzeigt, was die Freunde in diversen Social Networks, Blogs oder Communitys gerade machen und von sich geben. So ist zu sehen, wenn ein Bekannter bei Digg einen neuen Artikel einstellt, neue Fotos bei Flickr hochlädt oder bei Twitter einen kleinen Text postet. „Der Service ist eine Social-Suchmaschine und Kommunikationsplattform in einem“, befindet „TechCrunch“-Blogger Michael Arrington.

Spannend wird die Frage, wie sich der Friendfeed-Markteintritt auf die deutsche Kopie Lifestream auswirkt.

Für US-Verhältnisse wagen die Amerikaner – bereits nach einem Jahr  – ungewöhnlich früh den Sprung nach Europa. Dadurch bleibt den regionalen Kopien viel weniger Zeit, sich eine breite Nutzerbasis aufzubauen. Wären Facebook oder Del.icio.us bereits nach zwölf Monaten auch in Deutschland gestartet, hätten StudiVZ und Mister  Wong wohl kaum eine so starke Marktposition aufbauen können.
>> Rivva
>> MEEDIA über Friendfeed

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