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„Themediaisdying“: Mediengerüchte via Twitter

Mit dem Zusammenbruch der New Economy 2000/01 entstand ein ganz neuer Typus von Web-Angeboten. Dienste wie Dotcomtod & Co. berichteten über den Niedergang sowie Insolvenzen von jungen Unternehmen und entwickelten sich zu einer lebendigen Gerüchteböse. Unzählige E-Mails erreichten die Macher jeden Tag. Ihr Inhalt interne Horrormeldungen und fieser Klatsch und Tratsch aus der Start-up-Szene. Das […]

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Mit dem Zusammenbruch der New Economy 2000/01 entstand ein ganz neuer Typus von Web-Angeboten. Dienste wie Dotcomtod & Co. berichteten über den Niedergang sowie Insolvenzen von jungen Unternehmen und entwickelten sich zu einer lebendigen Gerüchteböse.

Unzählige E-Mails erreichten die Macher jeden Tag. Ihr Inhalt interne Horrormeldungen und fieser Klatsch und Tratsch aus der Start-up-Szene.

Das war einmal. Die Gerüchte über die aktuelle Medienkrise verbreiten sich via Twitter nun viel schneller. US-Anlaufstelle Nummer eins ist das Projekt „Themediaisdying“. In der Selbstbeschreibung heißt es: „Helping flaks pitch better and update lists. Email tips to mediaisdying@gmail.com“.

Die Arbeitsweise hat sich im Vergleich zu früher kaum geändert. Wie vor rund acht Jahren rufen auch die Twitter-Berichterstatter alle Medienschaffenden dazu auf, ihnen ihre Insider-Informationen zu schicken. Bislang hat das Projekt über 1340 Follower – Tendenz stark steigend. Die Hintermänner von „themediaisdying“ sind noch nicht bekannt. Renommierte Blätter wie Businessweek haben aber die Fährte aufgenommen und suchen die Köpfe hinter der Microblogging-Fassade.

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