Die „FAZ“ startet zehn neue Weblogs

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ gilt allgemein als seriös, höchst qualitätsbewusst und konservativ. Also dauerte es etwas länger, bis auch die Hessen im großen Stil auf Netz-Journale setzten. Am Montag soll es soweit sein. Zehn neue „FAZ“-Blogs gehen dann online. Mit dabei bekannte Namen wie der Medienkritiker und Bildblogger Stefan Niggemeier, der Fernsehjournalist Peer Schader, Washington- Korrespondent Matthias Rüb oder Schriftsteller Clemens Meyer („Die Nacht der Lichter“).

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Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ gilt allgemein als seriös, höchst qualitätsbewusst und konservativ. Also dauerte es etwas länger, bis auch die Hessen im großen Stil auf Netz-Journale setzten. Am Montag soll es soweit sein und zehn neue „FAZ“-Blogs online gehen. Mit dabei bekannte Namen wie der Medienkritiker und Bildblogger Stefan Niggemeier, der Fernsehjournalist Peer Schader, Washington- Korrespondent Matthias Rüb oder Schriftsteller Clemens Meyer.
 
An den Start gehen unter anderen folgende Blogs:

  • Jordan Mejias beobachtet in „New Yorker Televisionen“ amerikanische Talkstars, Moderatoren und ihre Gäste, „wie sie das Leben der Nation in fernsehgerechte Happen servieren“.
  • Gina Thomas liefert „Beobachtungen aus der Londoner Kreditklemme“.
  • Washington-Korrespondent Matthias Rüb schreibt über seine Irak-Erlebnisse als eingebetteter Reporter.
  • Peer Schader und Stefan Niggemeier befüllen „Das Fernsehblog“.
  • Mit Fußball bzw. „mit Gedanken zu Philosophie und Bewegungsspielen beschäftigen sich Jürgen Kaube und Peter Körte unter der Überschrift „Eins gegen Eins“.
  • Svenja Kleinschmidt notiert Beobachtungen in Israel.
  • Christian Scholz schreibt sich „Per Anhalter durch die Arbeitswelt".
  • Ein Coup gelang den Frankfurtern mit der Verpflichtung von Clemens Meyer „Die Nacht der Lichter“.
  • Literaturkritiker Volker Weidermann bekommt sogar ein eigenes Videoblog.

Dazu befüllen auch noch Mark Siemons, Joachim Müller-Jung, Günter Paul, Jürgen Kaube, Daniel Deckers und Reinhard Bingener und viele andere die neuen Netz-Journale der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Bislang unterhielt das Internet-Angebot der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ nur knapp eine Handvoll Blogs. Bekanntester Autor war Netzökonom Holger Schmidt. Mit viel Insiderwissen berichtete er hauptsächlich über Internet- und Technologie-Unternehmen. Alleine dieses eine Blog war bislang ein großer Erfolg. Zu seinem ersten Geburtstag im Juni verriet Schmidt seine Leserzahlen: „Ein Jahr, dass sind 202 Beiträge, die zusammen 250.000 Mal gelesen wurden. Jeder Beitrag fand im Durchschnitt 1230 Leser“. Dieses Angebot bleibt natürlich bestehen.
Mitleid habe ich jetzt schon mit allen Autoren und der Chefredaktion. Unter den ersten 10.000 Kommentaren wird es unzählige gehässige und böse Äußerungen geben, in denen der Name „Richard Wagner“ vorkommt. Mit einer höchst umstrittenen Glosse zu Weblogs, sorgte der „FAS“-Politik-Redakteur vor einigen Wochen für viel Aufregung in der deutschen Blogosphäre.
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