Deutschland hat zuwenig Business-Angel

In der aktuellen Ausgabe des „WirtschaftsObservers“ stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine erstaunliche Analyse vor. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Technologie-Unternehmen in Deutschland häufiger mit Business Angels zusammenarbeiten als mit Venture Capital-Firmen.  Die Experten schätzen die Zahl, der in Deutschland aktiven Business Angel auf 2.700 bis 3.400 Personen. In den USA dagegen sind […]

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In der aktuellen Ausgabe des „WirtschaftsObservers“ stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine erstaunliche Analyse vor. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Technologie-Unternehmen in Deutschland häufiger mit Business Angels zusammenarbeiten als mit Venture Capital-Firmen. 
Die Experten schätzen die Zahl, der in Deutschland aktiven Business Angel auf 2.700 bis 3.400 Personen. In den USA dagegen sind es sogar 258.200. Zur Verdeutlichung der Verhältnisse ein anderes Bild: Auf eine Million Einwohner kommen in Deutschland 33 bis 41 persönliche Geldgeber und in den Vereinigten Staaten 850.
Nicht ganz so frappierend sind allerdings die auch die Unterschiede beim Finanzierungsvolumen. Hierzulande stecken die „Engel“ zwischen 100.000 und 200.000 Euro in ein Start-up. In den USA sind es dagegen 194.000 Euro und 332.000 Euro pro je Unternehmen.
Insgesamt empfiehlt sich die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) immer eine Angel-Finanzierung. Im Gegensatz zu großen Venture Capital-Firmen helfen die persönlichen Geldgeber nicht nur mit Cash, sondern auch mit viel Fach- und Insiderwissen. Meistens haben sie bereits eine oder mehrere Firmen erfolgreich aufgebaut.
>> Förderland.de
>> KFW

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