Geschäftsmodelle werden in Frage gestellt

Wie sicher sind Sie, dass wir 2009 eine große Medienkrise erleben werden? Durch die Vertrauenskrise am Finanzmarkt kann es leicht zu einem Überschwappen auf den Rest der Wirtschaft kommen. Das ist in den USA und GB bereits passiert und in Deutschland wahrscheinlich. Ein wichtiger Impact ist diesmal, dass wesentliche Geschäftsmodelle in der Wirtschaft in Frage […]

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Wie sicher sind Sie, dass wir 2009 eine große Medienkrise erleben werden? Durch die Vertrauenskrise am Finanzmarkt kann es leicht zu einem Überschwappen auf den Rest der Wirtschaft kommen. Das ist in den USA und GB bereits passiert und in Deutschland wahrscheinlich. Ein wichtiger Impact ist diesmal, dass wesentliche Geschäftsmodelle in der Wirtschaft in Frage gestellt werden. Die Automobilindustrie muss sich viel schneller als geplant auf neue Modelle einstellen, die sparsam sind. Ganze Kategorien werden nicht mehr gekauft. In der Finanzbranche gibt es einen kompletten Themenwechsel. Und die Medien? Die Krise trifft sie von zwei Seiten. Das alte Geschäftsmodell der Print-Titel bricht weg, Werbung sucht sich andere Wege. Und dann stornieren Branchen ihre Werbung, die jetzt nicht mehr passt. Wer sich schneller anpasst, überlebt! Das gilt auch für die Agenturen. Es gibt Gewinner und Verlierer der Krise. Gewinner sind integrierte Modelle, eines ist auch unsere „Föderation der Ideen“. Mit einer Dachstrategie effizient viele Kanäle bespielen, um maximale Wirkung zu erzielen. Auch kleine Spezialisten sind gefragt. Dazwischen wird es ganz eng!
Was sind die Auswirkungen? Wen wird es am meisten betreffen? Im Bereich Medien wird es die Print-Titel treffen, und zwar die zuerst, die besonders stark von der Anzeige leben. Weniger getroffen werden die lokalen Tageszeitungen oder Medien wie die BILD. TV-Werbung wird an Bedeutung verlieren, weil TV heute immer weniger Menschen in wichtigen Zielgruppen erreicht. Key Opinion Leader nutzen das Internet!
Wie bereiten Sie sich persönlich vor? Was unternehmen Sie gegen die Krise? Wir begegnen der Krise offensiv: Unsere „Föderation der Ideen“ ist ein neues Agenturmodell, welches Kreativität über alle Kanäle ermöglich und verspricht, Kommunikation viel effizienter zu machen. Wir verspüren ein enormes Interesse bei potenziellen Kunden und sind sicher, dass richtige Angebot zur richtigen Zeit gemacht zu haben. Wir bauen derzeit massiv unsere Strategieeinheit fischerAppelt profiling aus, den Unternehmensberatung in Kommunikationsfragen ist gefragt wie nie. Es geht zum Beispiel um Crisis Offices in der Finanzindustrie, Regulierungsthemen und viele andere Dinge.
Wie lange schätzen Sie, wird die Medienkrise andauern? Die unmittelbare Finanzkrise wird im nächsten Jahr überwunden werden, jedoch wird der Umbau der Geschäftsmodelle der Medienunternehmen und auch Agenturen noch längere Zeit in Anspruch nehmen.
Welche Chancen birgt die Krise? Wer strategisch und visionär denkt und neue Modelle auf die Strasse bekommt, der wird im Mediensektor Marktanteile gewinnen. In unserer Agentur wächst neben der Unternehmensberatung z.B. Auch der Bereich Web-TV zweistellig, ebenso das Geschäftsfeld integrierter Kampagnen. Mir Marken-Inszenierung im Web-TV bekommen sie bei den Marketingleitern die Türen auf, klassische Produkt-PR will kein Journalist mehr sehen.
Wer sind 2009 die Winner im weltweiten Mediengeschäft? Starke Medienmarken, die ihre Story auf den Online-Bereich ausdehnen können, gehören zu den Gewinnern. Sie müssen aber auch bereit sein, innovativ voran zu gehen und dürfen nicht zu lange auf dem bewährten alten Geschäftsmodell beharren.

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