Die unglaubliche Tina Fey

Morgen Abend findet die letzte der drei Fernseh-Debatten zwischen Barack Obama und John McCain statt. Dabei steht der Sieger eigentlich schon fest: wenn nicht noch etwas Außergewöhnliches passiert, ist Barack Obama die Wahl nicht mehr zu nehmen. Sein Vorsprung gegenüber Senator McCain beträgt nach letzten Umfragen mittlerweile 10 Punkte. Aber nicht jeder wird darüber glücklich […]

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Morgen Abend findet die letzte der drei Fernseh-Debatten zwischen Barack Obama und John McCain statt. Dabei steht der Sieger eigentlich schon fest: wenn nicht noch etwas Außergewöhnliches passiert, ist Barack Obama die Wahl nicht mehr zu nehmen. Sein Vorsprung gegenüber Senator McCain beträgt nach letzten Umfragen mittlerweile 10 Punkte.

Aber nicht jeder wird darüber glücklich sein, daß jetzt der Wahlkampf langsam zu Ende geht. So dürften z.B. für die Macher der Comedy-Show „Saturday Night Live“ bald wieder magerere Zeiten anbrechen. Die Kultsendung, die seit 1975 regelmäßig auf NBC ausgestrahlt und jede Woche von einem wechselnden Gastgeber präsentiert wird, hatte in den letzten Wochen Rekorde gebrochen.

Grund dafür ist die Schauspielerin und Autorin Tina Fey, die für „SNL“ die republikanische Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin „spot on“ imitierte. Hier ein Ausschnitt:

Welche große Rolle mittlerweile das Internet im Leben der Amerikaner spielt, sieht man an folgenden Zahlen: nur 33% haben die Tina Fey-Sketches live im Fernsehen gesehen, aber unglaubliche 67% später im Internet oder auf Video. 5 Mio Leute  haben Ausschnitte aus „Saturday Night live“ auf der NBC-Website verfolgt, dazu kommen noch ein paar Millionen Zuschauer beim Videoservice Hulu (der von Deutschland aus nicht erreichbar ist) und natürlich bei YouTube. Merke: „Post Show Viewing“ wird im Internet-Zeitalter immer populärer.
Und weil es so schön ist, hier noch ein weiterer Wahl-Sketch:

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