Die Top 100 der Medien-Köpfe 2008

Das Society-Magazin "Vanity Fair" hat die Rangliste der "wichtigsten Personen des Informations- Zeitalters 2008" veröffentlicht. Unter den Top Ten rangieren mit Rupert Murdoch ("Der Mann, der die Nachrichten besitzt"), den Google-Gründern, Apple-Chef Steve Jobs und Amazon-Boss Jeff Bezos fünf Player im Web-Business. Auch zwei Blogger haben es auf die Liste geschafft: Matt Drudge ("Drudge Report", Platz 74) und Arianna Huffington ("Huffington Post", 90). Als einziger Deutscher kam Karl Lagerfeld auf Rang 47.

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Auf Rang eins führt „Vanity Fair“ Russlands Ministerpräsidenten Wladimir Putin. Zur Begründung heißt es, der russische Ministerpräsident sei ungemein erfolgreich mit seiner „Antipathie gegen freie Meinungsäußerung und andere Bürgerrechte“. Zudem würde er die russischen Medien kontrollieren und manipulieren.

Der 24-jährige Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, das Internet-Wunderkind, schafft es in seinem ersten Jahr auf der Liste gleich auf Platz 25. Damit hat er sich noch vor Time Warner-Chef Jeff Bewkes (Platz 27), Sumner Redstone (Platz 32) und Talk-Queen Oprah Winfrey (Platz43) positionieren können.

Nett: Walt Mossberg, der erfolgreich für WSJ.com und Allthingsd.com videobloggt, schafft es mit Platz 100 gerade noch auf die Liste. Seine Clips und Artikel über das iPhone, Googles Chrome und andere Internet-Hypes verschlingt die Web-Branche geradezu.
Neben der Top-100-Liste der „Leader of the information age“ gibt es noch eine zweite, nicht uninteressante Liste. Mit „the next establishment“ wagt „Vanity Fair“ einen Ausblick, wer in Zukunft das Informationszeitalter vorantreiben könnte. Mit dabei: Die MySpace-Gründer, Max Levchin von Slide, Robin Li, Gründer von Chinas erfolgreichster Website „Baidu“, die Murdoch-Kinder Elisabeth, James und Lachlan,  Veohs Dmitry Shapiro und Twitters Mastermind Evan Williams.

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