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„Atlantic“ über die Clinton-Kampagne

In seiner aktuellen Ausgabe wartet das eigentlich immer lesenswerte US-Magazin „Atlantic Monthly“ mit einer besonderen Leistung auf. Autor Joshua Green rekonstruiert das kürzliche Scheitern der Clinton-Primary-Kampagne aus einer Unzahl von internen Dokumenten wie E-Mails, Memos und anderer Korrespondenz.

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Während sich der alte Fuchs Bill Clinton in dem Material rar macht (wohl, weil er auch die Tücken des schriftlichen Verkehrs kennt), ist seine Frau eifrige Benutzerin gleich von drei Blackberrys.

Besonders erhellend aber sind die im „Atlantic“ dokumentierten Äusserungen von Clintons Chefstrategen Mark Penn. In einem Memo von März 2007 an die Möchtegern-Kandidatin machte er klar: „(Barack Obama) mag ja der JFK in dem Rennen sein, Du aber bist Bobby Kennedy“ – was dann sich dann irgendwie als Wahrheit erwies.

Schön auch sein Memo vom Dezember 2006. Darin schreibt Penn: „Ein Wort noch zum Thema ‚Menschlichkeit’. Bill Gates bat mich einmal: ‚Kannst Du mich etwas menschlicher rüberbringen?’ Darauf sagte ich ihm: ‚Menschlich zu wirken wird eindeutig überschätzt.’“

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