Procter & Gamble kürzt Marketing-Budget

Noch mehr Big Player schlagen den Sparkurs ein: Nach Coca-Cola, Ford und General Motors will nun auch Procter & Gamble seine Werbeausgaben weiter reduzieren, meldet „Adage.com“. Im vergangenen Quartal sanken sie um 19,6 Prozent oder 135 Millionen US-Dollar. Andere Konzerne wie Unilever, LÒreál und Johnson & Johnson sparen ebenfalls – wenn auch nicht so rigoros.

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In Deutschland sieht die P&G-Strategie für Marken wie Wella, Lenor, Ariel und Gillette ähnlich aus. Laut Nielsen Media Research reduzierte P&G hierzulande sein Werbebudget im 1. Halbjahr 2008 um 15,2 Prozent. In Euro ausgedrückt: Von 176,7 Millionen auf 149,8 Millionen. Über Jahrzehnte hinweg verfolgte Procter eine hauptsächlich TV-affine Marketingstrategie. Printmedien wurden auch gebucht, vor allem für die Haarpflegemarke Pantene und die zugekauften Marken Wella (2003) und Gillette (2005). So trifft die Werberezession von P&G diese beiden mit voller Wucht.

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