ZAW-Prognose: Werbemarkt schrumpft weiter

Der Zentralverband der Deutschen Wirtschaft (ZAW) hat seine Vorhersage für die Entwicklung der Werbewirtschaft im Jahr 2008 korrigiert – nach unten. Für das Gesamtjahr geht er von einem Rückgang der Werbeausgaben um 0,5 Prozent auf 30,63 Milliarden Euro aus. Vor allem die Printmedien würden die Werbedelle spüren, teilte der ZAW mit.

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Die Werbebranche stünde mit einem Fuß in der roten Zone der Werberezession, sagte ein ZAW-Sprecher in Berlin. Der schrumpfende Werbemarkt hätte auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt für Werber: Der sei seit vier Jahren erstmals wieder rückläufig. Die Stellenangebote verringerten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Prozent, die Nachfrage nach Medienspezialisten bei den Werbeträgern  ging sogar um 16 Prozent zurück. Das Interesse der Unternehmen an Werbefachleuten sank um 3,7 Prozent, vor allem in der Konsumgüterindustrie. Nur die Agenturen verstärkten ihre Personalsuche um 4,7 Prozent. Gefragt waren vor allem Marketingfachleute für die Beratung der Kunden.

Der ZAW geht davon aus, dass sich der Trend in 2009 fortsetzt: Die Werbeausgaben würden um ein bis zwei Prozent schwinden, so die Prognose.

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